Praxisbeispiel: hybrides Projektmanagement
Ausgangssituation: Herausforderungen im Projektmanagement
Wie lassen sich Projekte am besten steuern? Wie erreichen sie ihre Ziele auch bei hoher Komplexität und langer Laufzeit? Sollten Projekte nach dem Prinzip Wasserfall oder agil aufgesetzt werden? Gibt es das eine “Patentrezept”? Unserer Meinung nach nein, auch wenn Agilität und agiles Projektmanagement gerade sehr im Fokus stehen. Unsere klare Meinung ist: Es kommt darauf an. Die DAA stand genau vor dieser Herausforderung. Viele Projekte im Haus, die interne Abstimmung der Projekte war komplex und ob die einzelnen Projekte eher klassisch oder doch besser agil angegangen werden sollten, wr vielen Projektverantwortlichen noch unklar.
Wie bei allen Traings, die wir durchführen, entwickeln wir eine kundenindividuelle Lösung mit direktem Praxistransfer. So auch in diesem Fall.
Unser Vorgehen: Erarbeitung eines individuellen Trainingskonzepts
1. Analyse der konkreten Herausforderung
Viele Projekte laufen parallel, gewünscht wird mehr Abstimmung und Zusammenarbeit, um Synergieffekte besser zu nutzen. Außerdem ist mehr Geschwindigkeit bei der Entwicklung bis zur Marktreife gewünscht. Wir haben zunächst die Ausgangsbedingungen präzise erfasst und unseren Lösungsansatz in einem Angebot formuliert. Ein zentraler Ansatz war dabei, konkrete Projekte der Beteiligten als Grundlage für die Übungssequenzen während der Trainingstage zu nutzen. So konnte direkt “am Alltag” gearbeitet werden.
2. Entwicklung eines indivduellen Trainingskonzepts
Im nächsten Schritt entwickelten wir dann anhand unternehmensinterner Information und Absprachen ein detailliertes und sehr praxisnahes Training mit den Inhalten:
- Klassisches Projektmanagement und seine Grenzen
- Agilität und kollaboratives Arbeiten
- Einblick in die agilen Methoden
- Reflexion: Rollenverständnis und -verhalten
- Agiles versus klassisches PM: Was passt zu meinem Projekt?
3. Durchführung der Trainings
Die Trainings waren ein Mix aus:
- kurzen fachlichen Impulsen,
- gemeinsamer Diskussion, Erfahrungsaustausch und Erarbeitung der Inhalte,
- Gruppenübungen und
- Umsetzung einzelner Schritte in den konkreten Projekten.
4. Nachsteuerung
In kurzen Coffee Meetings mit ca. 1 Stunde wurden auftretende Herausforderungen Lernerfahrungen in den Projekten besprochen und einzelne Projekte so ein Stück weit von uns begleitet.
Ergebnis: direkt umsetzbare Impulse
Es hat sich gezeigt, dass gerade das Arbeiten an konkreten Projekten schnelle Erkenntnisse hervorbrachten, die die Effektivität des Trainings noch erhöhten. Für die Projektverantwortlichen wurde deutlich, welche Fragen sie im Vorfeld stellen sollten, um die richtige Entscheidung für agil oder klassisch treffen zu können. Es zeigte sich, dass auch ein guter Mix von Methoden - das beste aus beiden Welten - sehr zielführend sein kann.
Unser Kunde sagt:
“Der Spagat mit der sehr heterogenen Gruppe war herausfordernd und wurde gut gelöst. Wir konnten Corona-bedingt das Training nur per Web durchführen. Anfangs hatten wir technische Probleme. Die Methodenvielfalt blieb dadurch teilweise leider auf der Strecke. Insgesamt kam das Seminar aber gut an.”
Verantwortliche der Schulung bei der DAA
Unser Trainingsverständnis: Ein Training muss unmittelbar Nutzen stiften
Unser Ziel ist es, dass jedes Training echten Mehrwert bietet. Das ist unserer Ansicht nach dann gegeben, wenn das Erlernte direkt im Alltag umgesetzt bzw. angewendet werden kann. Der Transfer in den Alltag ist bei vielen Standardtrainings mühsam und versandet im Alltag.
Deshalb sind unsere Trainings mindestens eine Simulation des Alltags. Am besten ist es - so wie im vorliegenden Fall - im Vorfeld sich bereits zu überlegen: An welche Arbeiten und Projekte im Alltag können wir direkt anknüpfen? Wir denken uns in die Herausforderungen und Projekte unserer Kunden ein und arbeiten dann in den Trainings quasi am “lebenden Objekt”. Das gelingt uns deshalb, weil wir überwiegend als Berater unterwegs sind und damit regelmäßig mit unseren Kunden in ihrem Alltag interagieren.