Praxisbeispiel: Strategische Steuerungsfähigkeit unter Budgetdruck stärken

Ausgangssituation: Wirtschaftliche Planung, Priorisierung und Führungsverantwortung so ausrichten, dass Qualitätsanspruch und finanzielle Vorgaben gleichermaßen erfüllt werden

Die Landesrundfunkanstalt stand vor der Herausforderung, strategische Zielsetzungen unter zunehmend begrenzten finanziellen Rahmenbedingungen umzusetzen. Während der Qualitätsanspruch unverändert hoch blieb, mussten Planung und Steuerung wirtschaftlich präziser erfolgen. 

Ziel des Projekts war es, die Führungs- und Steuerungslogik so weiterzuentwickeln, dass strategische Vorgaben unter Budgetdruck konsequent und verantwortungsvoll umgesetzt werden können.

Mehrere Personen arbeiten gemeinsam an einem Tisch mit ausgebreiteten Dokumenten und farbigen Haftnotizen.

Unser Vorgehen: Erarbeitung eines individuellen Trainingskonzepts

1. Analyse der konkreten Herausforderung

Zu Beginn haben wir in einem gemeinsamen Meeting mit Fach- und Führungskräften und einer Reihe von Einzelgesprächen die Probleme, Herausforderungen und das unternehmensspezifische Wording erfasst und einen ersten Entwurf für ein Trainingskonzept erarbeitet. Wir haben uns mit den besonderen Herausforderungen der Führungskräfte und des Unternehmens auseinandergesetzt.  

2. Entwicklung eines individuellen Trainingskonzepts

Im nächsten Schritt entwickelten wir dann anhand unternehmensinterner Dokumente, Vorschriften und der genutzten IT-Tools einen detaillierten und sehr praxisnahen Trainingsleitfaden.

Dabei ging es im Kern um diese Themen: 

 

  • Wie gestalte ich als verantwortliche Führungskraft meine Planung effektiv und zielgerichtet?
  • Wie kann ich Einsparpotenzial erkennen und kommunizieren, ohne dass die Qualität und Motivation in meinem Verantwortungsbereich leidet?
  • Wie erkenne ich Trends in der Steuerung und welche Maßnahmen ergreife ich?

3. Durchführung der Trainings

Die Trainings vermittelten fundierte und präzise Informationen über den Planungs- und Steuerungsprozess und die im Unternehmen eingesetzten Instrumente. Auch wurde der gesamte Planungs- und Abstimmungsprozess mit den zugehörigen internen Regeln visualisiert und besprochen. 

 

In Übungssequenzen wurde das Erlernte angewendet, Erfahrungen ausgetauscht und durch Impulse von Experten aus dem externen und internen Rechnungswesen vertieft. Einsparpotenziale und notwendige Kürzungen wurden systematisch erarbeitet, im Erfahrungsaustausch diskutiert und in Simulationen die Folgen der Entscheidungen auf das Budget aufgezeigt.

 

4. Nachsteuerung

In kurzen Nachbesprechungen wurden auftretende Herausforderungen Lernerfahrungen besprochen.

Ergebnis: Hohe Effektivität, Akzeptanz und Informationsdichte

Es hat sich gezeigt, dass gerade die Simulationen weitere Erkenntnisse hervorbrachten, die die Effektivität des Trainings noch erhöhten. Durch die punktuelle Einbindung unternehmensinterner Experten aus dem Rechnungswesen und Controlling wurde eine hohe Akzeptanz und Informationsdichte erzielt. Insgesamt wurden über 50 Kostenstellungsverantwortliche von uns im Management ihrer Kostenstelle trainiert. 

Unser Kunde sagt:

„Inhaltlich sehr gut aufbereitet.“

„Richtig gut! Empfehle ich weiter. Sowohl der Mikroblick auf die Kostenstellen als auch der Makroblick auf die Finanzverfassung (unseres Unternehmens) hat mir gefallen.“

„Die Übungen mit Diskussionen waren sehr gut.“

„Besonders gut gefallen hat mir, dass wir konkret an Praxisbeispielen aus unserem Unternehmen gearbeitet haben.“


Feedbackrunde Abteilungs- und Gruppenleiter 

Unser Beratungsverständnis: Trainings maximal am Kunden dran

Allgemeine Trainings, sprich nicht auf das konkrete Unternehmen bezogene Trainings machen sicherlich auch Sinn. Wir sind als Unternehmensberatung spezialisiert darauf, alles was wir tun, am ganz konkreten Kundenunternehmen auszurichten. 

Auch wenn generell die Budgetplanung und -steuerung ähnlich ist, sind es doch gerade die besonderen Herausforderungen, denen sich die Führungskräfte gegenübersehen, die einbezogen werden sollten. Auch die individuellen Vorstellungen der Geschäftsleitung bei einem so zentralen Thema findet Eingang in die Konzeptionierung. Dazu gehören auch hausinterne Vorgaben und Prozesse, Sprachregelungen und eingesetzte Programme. Nur so sind Trainings direkt im Alltag umsetzbar.

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