Praxisbeispiel: Produktportfolio strategisch steuern
Ausgangssituation:
Der Produkt-Manager wünschte sich ein übersichtliches Instrument, mit dem er sich einen schnellen Überblick über die einzelnen Destinationen verschaffen konnte. Einerseits ging es um das Potenzial zur weiteren Entwicklung, andererseits um die Wirtschaftlichkeit. Unser Auftrag war, einen Prototypen für ein Instrument zu entwickeln und dann gemeinsam weiter zu präzisieren.
Unser Vorgehen:
Nachdem wir uns genauer mit dem Geschäftsmodell der Ruf-Reisen beschäftigt hatten, entwickelten wir den Prototypen eines Excel-basiertes Portfolio-Tool zur Steuerung strategischer Geschäftseinheiten mit einer ansprechenden grafischen Gestaltung.
In den Gesprächen wurden das Instrument immer mehr verfeinert und die Geschäftsfelder nach Ertrag und Zukunftspotenzial bewertet, priorisiert und im Parallellauf getestet.
Die Einführung erfolgte im laufenden Betrieb mit Validierung und Feinjustierung. Ein begleitendes Coaching sicherte die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung.
Das Tool war nicht Selbstzweck — es war die Übersetzung einer strategischen Logik in ein Werkzeug, das im Alltag wirklich genutzt wird. Die Frage war nie: Welches Tool brauchen wir? Die Frage war: Welche Entscheidungen sollen damit besser werden?
Ergebnis:
- Entwicklung eines Steuerungstools zur wirtschaftlichen Bewertung und Priorisierung der Destinationen als Produktportfolio
- Transparente Erfolgs- und Deckungsbeitragslogik als Entscheidungsgrundlage
- Strategische Portfolio-Steuerung statt rein operativer Einzelentscheidungen
Strategische Geschäftseinheiten gezielt steuern und priorisieren?
Wer Geschäftseinheiten nicht nach Ertrag und Zukunftspotenzial steuert, verteilt Ressourcen nach Gewohnheit statt nach Strategie. Wir entwickeln pragmatische Steuerungsinstrumente, die im Alltag wirklich genutzt werden.
Danke für das Feedback:
"Das Instrument ist im vollen Einsatz und hat sich schon an verschiedenen Stellen sehr bewährt. Die eigentliche Stärke wird es dann im kommenden Geschäftsjahr ausspielen [...]"
Jens Wiesehöfer, Account Director und Product Management