Praxisbeispiel: Aufbau QMS und Prozessoptimierung

Ausgangssituation:

Die HCR GmbH in Mönchengladbach ist Hersteller von Maschinenhauben und Teleskopabdeckungen – mit rund 150 Mitarbeitenden und einem klaren Fokus auf präzise Metallbaulösungen. Mit steigenden Qualitätsanforderungen der Kunden und wachsendem Kostendruck stellte sich die Frage: Wie kann ein Qualitätsmanagementsystem so aufgebaut werden, dass es Prozesse zuverlässiger macht – und gleichzeitig wirtschaftlich wirksam ist?

Unser Vorgehen:

Ziel war kein QMS als Selbstzweck, sondern ein Steuerungsinstrument, das im Alltag greift. Im Mittelpunkt stand die Schaffung transparenter Prozessstrukturen, die Fehlerkosten reduzieren und wirtschaftliche Entscheidungen erleichtern. Das QMS wurde konsequent an Effizienz und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet – nicht an formalen Anforderungen allein.

Der Unternehmer hatte einen internen QMB benannt, den wir zunächst qualifizierten und der anschließend Umsetzungsaufgaben übernahm. So konnte der gesamte Beratungs-Prozess effizient aufgesetzt werden. 

Ausgangspunkt unserer Beratung für den Aufbau eines QMS ist immer, ein systemisches Verständnis zu entwickeln. Ein QMS sichert die Qualität von heute und hat die Aufgabe, die Qualität nachhaltig und kontinuierlich zu verbessern. Mittels der Prozesslandkarte wurden zunächst alle Qualitäts-relevanten Prozesse identifiziert, eingeordnet und in Beziehung gesetzt. Anschließend wird der zentrale Wertschöpfungsprozess betrachtet. Ausgehend vom Geschäftsmodell: “Welchen Wert schafft das Unternehmen genau?” wird der Kernprozess ausgehend vom Kunden aus analysiert, optimiert und präzise definiert. 

Präzise heißt für uns nicht, sich immer mehr in Details zu verlieren. Oftmals eher im Gegenteil: Wie viele Freiheitsgrade braucht der Prozess, um einerseits sein Qualitätsziel zu erreichen und auch gleichzeitig wie viel Freiraum, um Flexibilität und schnelles Handeln nicht zu ersticken?

Das macht die Definition von Prozessen zunächst etwas aufwändiger, garantiert aber, dass hinterher das QM auch gelebt wird, ohne dass ein Paralleluniversum entsteht, weil der Alltag sich nicht in jedem Fall in standardisierte Prozesse gießen lässt.

Nach denvon uns begleiteten internen Audits wurde das Zertifizierungsaudit mit Erfolg bestanden.

Ergebnis:

Das Ergebnis: ein strukturell verankertes QMS, das als Grundlage für kontinuierliche Verbesserung und weiteres Wachstum dient – und den Zusammenhang zwischen Prozessqualität und wirtschaftlichem Erfolg im Unternehmen sichtbar macht.

  • Einführung eines QMS mit klarer Ausrichtung an Wirtschaftlichkeit und Effizienz
  • Transparente Prozessstrukturen zur Reduzierung von Fehlerkosten
  • Strukturelle Grundlage für kontinuierliche Verbesserung und Wachstum

Hier geht es zu zwei Praxisbeispielen zum Aufbau von QM-Systemen: Pro-f und Bremicker.

Aussage K. Krämer:

„Danke für die sehr gute und effiziente Zusammenarbeit. Gemeinsam mit unserem Projekt-verantwortlichen im Qualitätsmanagement hat die Beratung in sehr zügiger Zeit das System aufgebaut und erfolgreich durch die Zertifizierung gebracht.“

Klaus Krämer, Geschäftsführung